Finanzierung

Eigenkapital

Basis einer jeden Finanzierung bildet das Eigenkapital. Je größer der Anteil, desto größer die Sicherheit und desto eher ist die Bank zu einer Kreditvergabe bereit. Eigenkapital ist für Banken ein wichtiges Bonitätskriterium.

Wenn Sie eigenes Geld riskieren, zeigen Sie anderen, dass Sie von Ihrem Vorhaben überzeugt sind und bereit sind, etwas für Ihre Existenzgründung zu investieren.

Sollten Sie nicht genügend Eigenkapital für Ihre Existenzgründung zur Verfügung haben, besteht die Möglichkeit andere Quellen zu nutzen. So können Partner oder Gesellschafter Eigenkapital in das Unternehmen einbringen. Diese wollen dann in der Regel eine Teilhaberschaft oder ein Mitspracherecht.

Eine Alternative hierzu sind private oder öffentliche Beteiligungsgesellschaften, die in den meisten Fällen auf eine direkte Mitsprache im Unternehmen verzichten. So bietet die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft eine stille Beteiligung ab 50.000 Euro an. Auch Kleinstbeteiligungen bis 50.000 Euro eigenen sich gut, um die Eigenkapital-Ausstattung zu verbessern.

In den meisten Fällen ist es auch möglich, fehlende Sicherheiten durch eine Bankenbürgschaft auszugleichen. Bürgschaftsbanken übernehmen im Rahmen einer sog. Ausfallbürgschaft bis zu 80 % des Ausfallrisikos. Dank der Kooperation zwischen dem Deutschen Franchiseverband (DFV) und dem Verband Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB) werden die Entscheidungen über eine Bürgschaft erleichtert. So sichern die Bürgschaftsbanken allen Franchise-Systemen, die Vollmitglied im DFV sind und sich dem regelmäßigen DFV Systemcheck unterziehen, eine grundsätzliche Finanzierungsbereitschaft zu.

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